Als Teil unserer Zusammenarbeit mit dem King’s College in London, zeigt Marcel in einem Vortrag am Futures of Mind Institute zusammen mit Gabriele Salciute Civiliene und Matthew Reynolds Einblicke in unsere Arbeit und Forschung an den Grenzen zwischen natürlichen und künstlichen Sprachen.
Die Idee zu diesem Experiment speist sich aus zwei unterschiedlichen Richtungen:
Deus in Machina – Bei der Entwicklung unseres gleichnamigen Theaterstücks ging es u.a. darum, das Publikum mithilfe von Kopfhörern an eine Maschinenintelligenz anzuschließen, um so die eigenen Gedanken und Handlungen gewissermaßen „fernzulenken“ und eine kollektive Erfahrung zu schaffen.
Maschinen-Dialoge – Wenn KI-Modelle miteinander kommunizieren, nutzen sie hochkomprimierte Frequenzbereiche, die jenseits des menschlichen Verständnisses (und Gehörs) liegen. Diese fiktive, maschineninterne Sprache haben wir Gibberlink“ getauft.

Diese beiden Komponenten inspirieren uns zu einer akustischen XR-Erfahrung: kann man auf Basis grundlegender Phoneme eine völlig neue, hybride Sprache zwischen Mensch und Maschine entwickeln? Bei der Demo in London wurde dies hör- und erfahrbar, das Publikum Zeuge – und Teil – der Geburt einer neuartigen Mensch-Maschine-Kommunikation.
Das Feedback zu der Veranstaltung am King’s College war überwältigend positiv. Die Verknüpfung von klanglicher Ästhetik, Technologie und Wissenschaft hat uns einen völlig neuen Zugang zu Sprachmodellen eröffnet. Wir sind bereits intensiv am Überlegen, wie wir dieses faszinierende Projekt in Zukunft weiterentwickeln können.
Kommentare von Björn